Hundefreunde unter sich! Was hier als Doggenforum begonnen hat, steht allen offen, die sich für Hunde interessieren und sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen können!
#1

Eine verfolgte Minderheit

in Der Hund in den Medien 14.03.2010 10:11
von Angela • Really the Best | 1.293 Beiträge

Ein Plädoyer
Hundehalter - eine verfolgte Minderheit
Stuttgart - Stuttgart ist die deutsche Metropole mit den höchsten Feinstaubwerten und der geringsten Hundedichte. Europäische Umweltgesetze werden seit Jahren von den Regierenden so gut wie möglich ignoriert, doch wenn eine Rentnerin fünf Minuten mit ihrem unangeleinten Chihuahua durch einen Park schleicht, ist sie 50 Euro Verwarnungsgeld plus 23,50 Euro Bearbeitungsgebühren los. Für diesen Tarif kann man wahlweise sieben Mal eine Bierflasche auf dem Gehweg zerdeppern oder seinen Wagen drei Mal auf einem Behindertenparkplatz abstellen. Die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht.

Weiter gehts hier..
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...it.html?_skip=0


Ich bin eine Eroberin!
Ich habe Badezimmer besetzt,
Waagen bezwungen, Jobs erkämpft,
Männerherzen im Handstreich genommen
und im Schutz der Dunkelheit Kühlschränke überfallen.

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#2

RE: Eine verfolgte Minderheit

in Der Hund in den Medien 14.03.2010 10:36
von Vio`s Krönchendoggen • Worldchampion | 304 Beiträge

tja, wenn man halt in der falschen Stadt wohnt............


Ganz liebe Grüße
Vio und die Krönchendoggen

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#3

RE: Eine verfolgte Minderheit

in Der Hund in den Medien 14.03.2010 21:39
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

Stuttgart - wer will da denn auch schon wohnen?

Nein, die Hundefeindlichkeit mancher Städte ist wirklich schon unschlagbar!


Liebe Grüße, Pia mit Astra, Merlin und Abebi, Paul, Moco und besonders Rüdiger für immer in unseren Herzen...







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#4

RE: Eine verfolgte Minderheit

in Der Hund in den Medien 14.03.2010 22:59
von Angela • Really the Best | 1.293 Beiträge

Ich finde diesen Zeitungbericht bemerkenswert.
Er ist mal positiv und hat nicht mit der ansonsten üblichen, gemeinen Hetze zu tun.

Die Stadt finde ich dabei ehr unwichtig.


Ich bin eine Eroberin!
Ich habe Badezimmer besetzt,
Waagen bezwungen, Jobs erkämpft,
Männerherzen im Handstreich genommen
und im Schutz der Dunkelheit Kühlschränke überfallen.

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#5

RE: Eine verfolgte Minderheit

in Der Hund in den Medien 14.03.2010 23:33
von Ludwig • Really the Best | 1.461 Beiträge

Ich finde den Artikel auch sehr gut. Und ja, es ist fast schon egal, wo in Deutschland man wohnt, ob in einer Stadt oder auf dem Land, die Hundefeindlichkeit steigt, und die guten Bürger, die einen dann immer beschimpfen, meinen ja auch sie sind im Recht, da der Staat hinter ihnen steht. Es wird dabei immer vergessen, was für eine positive Rolle der Hund spielt, er ist nicht nur ein rumscheißender, aggressiver Störenfried, Nein, er ist Familienmitglied, Therapeut, Sportbegleiter, Helfer, und das schon sehr sehr lange.

Erst gestern hatte ich beim Gassi wieder eine unangenehmer Situation: Ludwig und Ludwig Junior und ein paar andere Hunde haben ohne Leine gespielt. Circa 10 Meter entfernt saß eine Frau mit zwei Kindern auf einer Bank. Die Hunde hatten nur das Spielen im Sinn und haben sich für diese Leute überhaupt nicht interessiert. Sie haben die nicht mal angeguckt. Trotzdem wurden wir "höflich" aufgefordert, woanders hinzugehen, sie hätte Angst vor Hunden. Wir hatten alle keine große Lust auf Konfrontation und sind weg gegangen. Ich habe der Frau nur noch gesagt, dass unsere Hunde wirklich ausgesprochen aggressiv sind, weshalb wir sie auch von der Leine lassen, und sie hat recht, man muss wirklich sehr vorsichtig sein. Diese Ironie hat die Dame natürlich überhaupt nicht verstanden.

In der Gegend, in der ich jetzt wohne, ist das Ordnungsamt zum Glück selten unterwegs, offiziell ist ja in allen Grünanlagen Leinenzwang, sobald man die Parks verlässt, darf man die Hunde aber ableinen...sehr logische Regelung!!! Ich versuche aber generell, Parkanlagen zu meiden, weil ich einfach keine Lust habe, mich ständig umzudrehen und nach dem Ordnungsamt Ausschau zu halten, und mich von anderen Leuten beschimpfen zu lassen. So gut es geht weiche ich auf Brachen aus, oder fahre mit dem Auto raus aus der Stadt.

Ein Hundeführerschein wäre so sinnvoll!!! Warum sollen Hunde, die gut erzogen sind und ein normales Verhalten haben nicht frei laufen dürfen??? Weil sich irgendjemand deshalb gestört fühlen könnte? Na und, ich fühle mich auch gestört, wenn die Parks im Sommer nicht mehr zu betreten sind, weil alle 5 Meter gegrillt wird, wenn überall der Müll danach rumliegt, wenn Leute laut Musik hören in Parks, die Hälfte davon als Fußballplatz verwenden, schreiende Kinder rumrennen...wir leben eben nicht alleine, und darum muss man manche Dinge eben tolerieren. Es ist unfair, dass gerade wir Hundehalter als Sündenbock herhalten müssen, weil den Politikern gerade kein anderer eingefallen ist, bzw. weil sie meinen, wir hätten keine Lobby. Und das ist etwas, was mich wirklich ärgert: es gibt in Deutschland so viele Hundehalter, viele davon sind im VDH organisiert. Wieso unternimmt dieser nichts, um für eine gerechtere Gesetzgebung zu kämpfen???


Liebe Grüße,
von Ruth und Ludwig

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