Ja, das ist ein wichtiger Punkt, die Datensammlung!
Mischlinge entstehen nunmal aus Rassehunden, meistens in der F1 oder F2-Generation. Darum können sie ja kaum gesünder sein. Das sind sie vielleicht in Gegenden, wo noch auf "Leistung" selektiert wird, z.B. in Rumänien, da überlebt eben nur der Hund, der sich von Anfang an durchsetzt, gegenüber seinen Geschwistern, später gegenüber den anderen Hunden im Dorf, der es schafft, sich Nahrung zu besorgen, und clever genug ist, nicht vom Auto überrollt zu werden. Aber hier in Deutschland werden Mischlinge ja gehätschelt und getätschelt (was auch gut so ist), und es findet keine Selektion nach Gesundheit statt. Warum sollten sie also gesünder sein?
Ich kann es auch aus eigener Erfahrung bestätigen: meine Schwester hatte bisher zwei Mischlingshunde (jetzt hat sie den dritten), einmal Husky-Schäfermix, mit 9 Jahren an Krebs gestorben, nach einigen OPs und enormen Tierarztkosten. Der Krebs ist mit 7 Jahren zum ersten Mal aufgetaucht. Hund Nummer 2, Schäferhund-Collie-?-Mix, ist mit geschätzten 8 Jahren an Magendrehung gestorben. Und auch hier bei uns in der Gegend gibt es einige kranke Mischlinge. Rhidgeback-Mastiff, 4 Jahre, mit schwerer Arthrose, sie braucht jeden Monat Medikamente für über 100 Euro. Beagle-Mix, schwere HD, hat jetzt ein künstliches Hüftgelenk bekommen, etc.pp...