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Doggie-Style

in Der Hund in den Medien 03.06.2010 07:05
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

Doggie-Style
Das weltberühmte Opernhaus in Sydney geht vor die Hunde: Die Performancekünstlerin Laurie Anderson hat ein Musikstück für Vierbeiner komponiert. Das 20-minütige Werk wird an diesem Samstag uraufgeführt. von Anja Rützel

Der Gedanke kam der Musikerin Laurie Anderson, als sie eines Abends hinter der Konzertbühne saß und in den Zuschauerraum, blickte. "Ich dachte mir: Wäre es nicht fantastisch, ein Konzert zu spielen, ins Publikum zu schauen und nur Hundegesichter zu sehen?" Nun setzt die Künstlerin diese Idee zusammen mit ihrem Ehemann, Altrocker Lou Reed, in die Tat um - und zwar im ganz großen Stil: Auf den Stufen der Oper von Sydney, vor der spektakulären Kulisse des segelförmigen Daches, gibt sie am Samstag ein Konzert für Hunde.
"Ein absolutes Muss für jeden Hund und seinen zweibeinigen Freund", wirbt das weltberühmte Opernhaus für das "gattungsübergreifende gesellschaftliche Beisammensein" mit dem schlichten Titel "Music for Dogs". Noch streiten die Wissenschaftler jedoch darüber, welche Wirkung Musik auf Hunde hat.
Künstler und Muse: Alt-Rocker Lou Reed, Musikerin Laurie Anderson ... Künstler und Muse: Alt-Rocker Lou Reed, Musikerin Laurie Anderson und Rat Terrier Lollabelle, der sie zu ihrer Hunde-Komposition inspirierte
Sicher ist, dass das Hörvermögen eines Hundes wesentlich größer ist als das des Menschen. Außer einem mindestens doppelt so guten Gehör wie Menschen haben Hunde auch viel beweglichere Ohrmuscheln. 17 Muskeln dirigieren Steh- und Schlappohren, um Geräuschquellen genau zu orten, heißt es in der Fachliteratur. Doch sind die Tiere auch emotional für Melodien und die darin transportierten Stimmungen empfänglich?
In ihrem Buch "Through a Dog's Ear" untersuchen die Veterinärneurologen und Psychoakustiker Joshua Leeds und Susan Wagner, wie Hunde auf klassische Musik reagieren. Sie entdeckten, dass Kompositionen mit einem bestimmten Tempo beruhigend auf Problemhunde wirken können, die wegen Aggressivität aufgefallen waren, und veröffentlichten sie auf der CD "Music to Calm Your Canine Companion". Peter Higgins, Professor für Tiermedizin in Sydney, ist dagegen skeptisch: "Das kommt mir alles sehr vermenschlichend vor", sagt er. "Ich kenne keine Studie, die nahelegt, dass Hunde Musik genießen können. Es wird ihnen aber auch nicht wehtun."
Den Hundebesitzern, die zum Konzert in Sydney netterweise ebenfalls zugelassen sind, sicher auch nicht: Sie dürften von den Tönen im Hochfrequenzbereich nur ein paar Piepser wahrnehmen. Über Monitore, die die Töne in Pegelausschläge übersetzen, können sie den Verlauf des Konzerts zumindest optisch verfolgen. "Und sie können sehen, wie die Ohren ihres Hundes zucken", sagt Laurie Anderson, die das Stück selbst komponiert hat und auch persönlich darbieten wird. Welche Instrumente sie dabei benutzen wird, bleibt bis zur Aufführung geheim. Mit Rücksicht auf die eingeschränkte Aufmerksamkeitsspanne ihres speziellen Publikums wird sich Anderson kurzfassen: 20 Minuten dauert das Hundekonzert.

Quelle


Liebe Grüße, Pia mit Astra, Merlin und Abebi, Paul, Moco und besonders Rüdiger für immer in unseren Herzen...







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