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Angst vor den Hunden

in Der Hund in den Medien 06.06.2010 19:11
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

Geldern (RP) In Geldern müssen Hunde innerhalb der geschlossenen Ortschaft an der Leine geführt werden. Frei laufende Vierbeiner erschrecken oft Passanten und gefährden wild lebende Tiere.

Es ist 5 Uhr. Das Walbecker Ehepaar wird von Lärm im Hühnergatter aus den Betten gerissen. Der Ehemann springt auf und schaut aus dem Fenster. Dabei entdeckt er einen herum streunenden Husky, kanadischen Schlittenhund. Da der Rentner sein Leben lang mit Hunden zu tun hatte, bekommt er keine Angst und fängt den Vierbeiner kurzerhand ein. Etwas später gelingt ihm der Fang eines zweiten Huskys. Doch ein Blick in das Hühnergehege eröffnete ihm das gesamte Ausmaß des Schadens. Fünf Hühner sind tot, der Hahn sitzt verstört auf erhöhter Position, die Gänse haben sich in die benachbarten Büsche verkrochen.

Immer wieder beschweren sich Fußgänger, Radfahrer und Jogger über frei laufende Hunde. Eine ältere Dame auf dem Zweirad, der ein großer Hund mit hoher Geschwindigkeit entgegen kommt, wäre fast vom Rad gefallen. Oft kommt es auch zu Beißereien zwischen den Vierbeinern, die brav an der Leine geführt werden, und unangeleinten Hunden.

Den Hund beherrschen

Die Anleinpflicht regelt in Geldern eine Verordnung. Danach müssen Hunde innerhalb bebauter Ortsteile an der Leine geführt werden. Außerhalb der bebauten Flächen muss der Hundehalter, auch ohne die Anleinpflicht, den Hund jederzeit beherrschen können. Dies insbesonders vor dem Hintergrund, dass es nicht zu Belästigungen anderer Spaziergänger, Freizeitsportler oder Radfahrer kommt. Wenn es zu einer Anzeige gegen den Hundehalter kommt, droht ein Bußgeld von etwa 200 Euro. Entsteht durch den Übergriff eines Hundes ein Schaden, unterliegt die Regulierung dem Privatrecht.

Für das Anleinen der Hunde wirbt auch Berufsjäger Hans Gellen aus Walbeck. Vor allem im Frühjahr, wenn die Tiere ihre Jungen haben, bilden die Wolfsnachkommen eine besondere Bedrohung. "Noch vor dem Mensch und der Maschine fürchten wilde Tiere das Auftauchen eines Hundes", berichtet der Walbecker.

Sie sehen in dem Hund den Wolf, der sie fressen will. Auch das Argument der Halter, mein Hund erwischt doch kein Tier, ist für Gellen nicht plausibel. Jede Vogelmutter, egal ob Kiebitz, Lerche, Rebhuhn oder Fasan, die das Gelege wegen eines Hunds für längere Zeit verlassen müsse, gefährde ihren Nachwuchs, da das Gelege auszukühlen droht. Auch die Hasenjungen, deren Mutter längere Zeit abwesend sei, bekämen Probleme. Und sollte ein großer Hund einmal auf ein von der Mutter abgelegtes Rehkitz stoßen, dann habe das Kleine oft keine Chance.
Quelle


Liebe Grüße, Pia mit Astra, Merlin und Abebi, Paul, Moco und besonders Rüdiger für immer in unseren Herzen...







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