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Ludwigshafen - Wieder Verdacht auf Vergiftungen!

in Der Hund in den Medien 30.06.2010 00:26
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

Polizeibericht: Viertes Tier innerhalb von wenigen Wochen verendet / Ermittler warnen Besitzer
Schon wieder ein toter Hund - Verdacht auf Vergiftung

Von unserem Redaktionsmitglied Martin Geiger

Es ist bislang nur ein Verdacht, aber Hundebesitzern wird er große Sorgen bereiten: Ist in der Stadt ein Tierhasser unterwegs, der Giftköder auslegt, um die Vierbeiner zu töten? Vier Hunde sind nach den Angaben der Polizei in den vergangenen Wochen in Ludwigshafen mit Verdacht auf Vergiftung verendet. Der jüngste Fall hat sich am Donnerstag in Ruchheim abgespielt.

Da ging ein Hundebesitzer mit seinem elfjährigen Bayrischen Gebirgsschweißhund gegen 23 Uhr Gassi, unter anderem in der Straße "Bei der Wolfsgrube", als das Tier plötzlich einen Schwächeanfall bekam. Der sofort aufgesuchte Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Nach den Symptomen zu urteilen, wollte er eine Vergiftung aber nicht ausschließen.
Obduktion weist E 605 nach

Deshalb untersuchte die Polizei den Bereich, in dem der Mann mit dem Hund unterwegs war, konnte allerdings keine Hinweise auf giftige Stoffe oder Köder finden. Dennoch raten die Beamten den Hundebesitzern, ihre Tiere derzeit nicht frei laufen zu lassen. "Wir wollen keine Panik schüren", sagt Polizeisprecherin Simone Eisenbarth, "es kann aber sein, dass etwas ausgelegt wird." Zwar haben die Ermittler noch keine Beweise - aber ausschließen können sie es eben auch nicht.

Zumal sich die Fälle in den vergangenen Wochen häuften. Erst vor zwei Wochen war, ebenfalls in Ruchheim, ein Hund mit Verdacht auf eine Vergiftung verendet. Davor gab es Anfang Mai in der Melm bereits zwei Todesfälle. Dort hatten die Tiere, so die Polizei, bei einem Spaziergang etwas Vergiftetes gefressen. Eine Obduktion bestätigte nach Angaben der Freien Wählergruppe (FWG) schließlich den Verdacht: Die Hunde wurden mit dem Insektizid E 605 getötet, teilte die Verwaltung laut FWG bei einer Stadtratssitzung mit.

Darum empfehlen die Ermittler, Hunde an einer kurzen Leine zu führen, um so noch rechtzeitig eingreifen zu können, falls sie etwas zu Fressen auf der Straße finden. Zeigen die Tiere dennoch Vergiftungserscheinungen, gelte es, schnell einen Tierarzt aufzusuchen.

Wer dagegen ausgelegte Köder findet, sollte die Polizei alarmieren. Schließlich verstoßen Menschen, die Hunde vergiften wollen, gegen das Tierschutzgesetz. Das kann je nach Schwere des Falls laut Behörde mit einer Geldbuße oder mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

Doch auch im heimischen Haus oder Garten lauern Gefahren für die Tiere. So können etwa Rasendünger, Frostschutzmittel, Schneckenkorn oder manche Pflanzen den Hunden zum Verhängnis werden. Ebenso wie beispielsweise Zwiebeln oder dunkle Schokolade zu Atembeschwerden führen könnten. Und solche Vergiftungsfälle kommen nach Polizeiangaben viel häufiger vor als vorsätzliche Taten.
Quelle


Liebe Grüße, Pia mit Astra, Merlin und Abebi, Paul, Moco und besonders Rüdiger für immer in unseren Herzen...







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