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Langeweile verleitet zum Fressen

in Der Hund in den Medien 19.07.2010 19:36
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

Bei immer mehr Hunden spannt sich das Fell über bedenklich ausladende Fettpölsterchen. Die Ursachen sind bei Zwei-und Vierbeinern dieselben: schlechte Ernährung plus Bewegungsmangel.
Tammy hechelt durch den Park, die Zunge hängt ihr weit aus dem Maul. Die Englische Schäferhündin ist nicht zum Spaß hier, es geht um ihre Gesundheit. Gut 25 Kilogramm haben sich bis vor wenigen Wochen auf Tammys vier Pfoten verteilt. "Ziemlich pummelig" sei ihre Hündin gewesen, gibt Besitzerin Marika Krausova zu. Deswegen muss Tammy nun am Wochenende zum Fitness-Training in einen Park in Alexandria bei Washington. Tammy ist keine Ausnahme: Die Fettleibigkeit unter Hunden nimmt zu - nicht nur in Amerika.

Bei immer mehr Hunden spannt sich das Fell über bedenklich ausladende Fettpölsterchen. "Seit wir trainieren, hat Tammy langsam abgenommen", berichtet Besitzerin Krausova. Anderthalb Kilo hat sie immerhin schon eingebüßt.

Wie der Mensch, so der Hund: "Wenn ich einen übergewichtigen Besitzer sehe, kann ich darauf wetten, dass auch der Hund übergewichtig ist", sagt Carol Brooks vom Beratungsunternehmen DogOnFitness, das Gesundheitsprogramme für Hunde entwirft. Die Ursachen sind bei Zwei-und Vierbeinern dieselben: schlechte Ernährung plus Bewegungsmangel. "Oft ist ganz einfach die Langeweile schuld daran, die Halter und Hund durch Essen und Fressen zu bekämpfen versuchen", sagt Dr. Ralf Unna. Der Tierarzt hat in seiner Praxis in Köln-Bayenthal bereits einen 23 Kilo schweren Dackel behandelt, dessen Bauch vom Schleifen auf der Straße wund war.

Eine Studie der US-Gesundheitsbehörde kam 2006 zu dem Schluss, dass bis zu 41 Prozent aller Hunde in den USA zu dick sind. Der Veterinär und Fitnesstrainer Ernie Ward aus North Carolina hält Übergewicht inzwischen für das größte Gesundheitsrisiko für Haustiere in den USA. "Die Folgen sind ähnlich wie bei den Menschen: Probleme mit Knien, Hüfte, Kreuzbändern und natürlich den Ellbogen", so Unna. Dicke Hunde litten zudem häufig unter Herz- und Gefäßerkrankungen und Diabetes.

"Was wir unseren Hunden inzwischen zum Fressen geben, ähnelt dem, was wir selbst essen", kritisiert Experte Ward. Zu viel Fett und zu viel Zucker führten dazu, dass die letzten Lebensjahre vieler Hunde "ganz elend" seien. Einige Diätexperten in den USA haben bereits Doppelprogramme für Hunde und Herrchen entwickelt. "Wenn die Hunde ein Trainingsprogramm absolvieren, müssen die Besitzer mitmachen", sagt Jill Bowers von Thank Dog Boot Camp in L. A.

Hundebesitzerin Shaunda Adams zählt zu jenen, die sich jede Woche im Park von Alexandria für das Fitnessprogramm treffen. Jetzt läuft sie mit Collie-Labrador-Mischung Riley um die Wette. "Es hat zwei Monate gedauert, bis wir die fünf Kilometer laufen konnten", sagt sie. "Aber er hat mich inspiriert, ich habe mich jetzt für meinen ersten Marathon angemeldet."

Quelle


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