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Köln - Gemeindekassen sanieren sich über die Hundesteuer....

in Der Hund in den Medien 17.08.2010 20:44
von kleines030999 • Really the Best | 4.435 Beiträge

„Bellos“ lassen die Kassen klingeln

Von Johannes Mager und Renate Hotse

In Mechernich und Euskirchen soll die Hundesteuer wegen defizitärer Haushalte erhöht werden. Auf was müssen sich die Hundebesitzer im Kreis Euskirchen genau einstellen?
Kreis Euskirchen - Historische Quellen berichten, dass es bereits vor 500 Jahren eine Art Hundesteuer gab - das „Hundekorn“. Erhoben wurde es in Form von Getreideabgaben. Zeitweise wurde daraus Hundefutter gebacken. Heute verlangen die Kommunen die Hundesteuer lieber in Form von Barem.

In Mechernich und Euskirchen soll die Hundesteuer wegen defizitärer Haushalte erhöht werden. Auf was müssen sich die Hundebesitzer im Kreis Euskirchen genau einstellen?

In der Stadt Euskirchen ist im kommenden Jahr im Haushalt eine Erhöhung der Hundesteuer vorgesehen. Der Rat müsse darüber aber noch abstimmen, so Pressesprecherin Silke Winter. 3200 Hunde sind in der Kreisstadt derzeit gemeldet, die der Stadtkasse insgesamt jährliche Einnahmen in Höhe von 220 000 Euro einbringen. Für einen Hund muss der Besitzer 60 Euro im Jahr aufbringen.

Zwei Hunde kosten jeweils 87 Euro, ab dem dritten Hund werden 99 Euro pro Tier fällig. Wesentlich tiefer in die Tasche greifen müssen Herrchen und Frauchen von Kampfhunden. Diese kosten 480 Euro beziehungsweise ab dem zweiten Hund 771 Euro.

In Bad Münstereifel ist derzeit keine Erhöhung der Hundesteuer geplant. 2007 ist der Bestand letztmals erhoben worden. Damals wurden viele Hunde nachgemeldet, was der Stadt Mehreinnahmen brachte. Rund 114 000 Euro kann die Kurstadt an Einnahmen durch die 1695 Vierbeiner verbuchen. Auch in Bad Münstereifel sind die Steuersätze gestaffelt. 62 Euro kostet dort ein Hund. Ab zwei Hunden beträgt die Gebühr 75 Euro pro Vierbeiner. Tief in die Tasche greifen müssen Besitzer von so genannten Kampfhunden. Für sie müssen die Halter 614 Euro überweisen. Doch dies muss derzeit nur ein einziger Besitzer im Stadtgebiet.

Im Gegensatz dazu verlangt die Gemeinde Weilerswist 300 Euro für einen Kampfhund. 66 Euro beträgt der Steuersatze für die anderen Hunde. Bei der letzten Erhebung in 2008 wurden 1500 Hunde erfasst. Die bringen der Stadt insgesamt rund 90 000 Euro pro Jahr ein. Wird ein Hund nicht angemeldet, kann dies ein Ordnungsverfahren mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro nach sich ziehen. Eine Steuererhöhung plant die Gemeinde derzeit nicht.

Auch in Zülpich bleiben die Sätze auf altem Niveau. „Vorerst sind keine Erhöhungen geplant“, erklärt der Erste Beigeordnete Ulf Hürtgen. Letztmals gezählt wurden die Hunde 2006. Von den 1886 gemeldeten Tieren fallen 18 unter die Kategorie „Kampfhund“. Für einen solchen Vierbeiner werden 490 Euro im Jahr fällig. Sollten zwei oder mehr Kampfhunde im Haushalt leben, kostet das pro Tier 735 Euro. Die Steuersätze der anderen Kategorien sind gestaffelt. 60 Euro bei einem, 90 Euro bei zwei und 100 Euro bei drei und mehr Hunden stehen in der Satzung. Das bringt der Stadt Zülpich insgesamt rund 135 000 Euro im Jahr.

In Mechernich denkt man wie in Euskirchen über eine Erhöhung der Hundesteuer nach. „Wir haben das im Kalkül“, bestätigte Dieter Karls, Teamleiter Steuern bei der Stadt Mecher nich. Die letzte Hundebestandserhebung ist lange her: 1998 hat diese stattgefunden. Danach werden im Mechernicher Stadtgebiet 2200 Hunde gehalten. Um diese Zahl auf den neuesten Stand zu bringen, könnte schon bald eine Firma für die Stadt Hunde zählen.

140 000 Euro nimmt die Stadt Mechernich jährlich durch die Hundesteuer ein. Im Rahmen der Haushaltssicherung ist außerdem vorgesehen, den Steuersatz zu erhöhen. Der liegt derzeit bei 60 Euro für einen Hund und erhöht sich staffelweise bei „Rudelhaltung“. Erstaunlich: Im gesamten Stadtgebiet ist derzeit kein einziger „Kampfhund“ erfasst. „Das fällt schon auf“, sagt Karls.

Auch in Blankenheim werden bald die Hunde gezählt. „Die letzte Erhebung vor zehn Jahren hatte zur Folge, dass unheimlich viele Hunde angemeldet wurden“, erinnert sich Brigitte Radermacher vom Steueramt. Zurzeit kostet ein Hund 56,40 Euro im Jahr an Steuern.

Im Gemeindegebiet Nettersheim oblag diese Aufgabe bereits im vergangenen Jahr den Ortsvorstehern, seitdem sind aktuell rund 650 Hunde steuerlich registriert. Im Gespräch ist allerdings eine Erhöhung des Steuersatzes. Kein Wunder, ein Hund kostet hier „nur“ 42,90 Euro Steuern.

In Hellenthal wurden die Steuersätze bereits zu Jahresbeginn angehoben. Praktisch verdoppelt hat die Gemeinde dabei die Beträge für die Mehrhundehaltung, nämlich von 55 auf 100 Euro bei zweien sowie von 67 auf 120 Euro bei mehreren Vierbeinern.

>>Quelle<<


Liebe Grüße, Pia mit Astra, Merlin und Abebi, Paul, Moco und besonders Rüdiger für immer in unseren Herzen...







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